Terminänderung: Saint Alvia im Cairo!

Saint Alvia

Saint Alvia

Man könnte es sich einfach machen und Saint Alvia zusammen mit Rancid und Konsorten in die The Clash-beeinflusster-Punkrock Schublade stecken, aber eigentlich greift das viel zu kurz. The Clash sind sicher einer der wichtigsten Einflüsse im Sound des Sextetts aus Burlington in der kanadischen Provinz Ontario, aber anders als z.B. Rancid orientieren sich Saint Alvia eher an den späteren, poppigeren und experimentelleren Werken von Joe Strummer und Co als am punkigen Frühwerk und so klingt das ganze dann auch mehr nach den ehemaligen Stomp-Records Label-Kollegen von Bedouin Soundclash oder in Songs wie “Walk before you run DMC” auch mal nach Beastie Boys. Entspannte Rock-Reggae-Parts treffen auf tanzbaren Indie-Punk a la Gaslight Anthem und die eine oder andere Akustiknummer - und ab und zu mal straighten Punkrock, bei dem man dann doch ein klein wenig nach Rancid klingt…

Links:

Einlass: 20:00, Eintritt: 9€ an der Abendkasse, im Vorverkauf: 7€
Vorverkauf im Cairo-Büro, im H2O oder unter tickets@chucksliquorstore.de

Saint Alvia

Burlington, ein Vorort von Toronto, der sich inzwischen zum Epizentrum der kanadischen Musikszene gemausert hat, schenkt uns eine neue Punkrock Supergroup: Saint Alvia. “It’s funny really, some abusive addictions you just can’t kick…” wollte Gitarrist Rob Pasalic nach seinem Ausstieg bei den Pop Punkern Boys Night Out die Musik zunächst für immer und ewig an den Nagel hängen. Doch es war für ihn einfach zu schwer von der Droge “Musik” wegzukommen. Durch Zufall traf er auf Greg Taylor (ex Grade) und zusammen schmiedeten sie schnell an ihrer neuen Vision. Tief im faustgeballten Punkrock (The Clash, Rancid, Street Dogs) verwurzelt, serviert uns die Sechserbande eine mit mehrstimmigen Gesang verfeinerte, genreübergreifende Mixtur aus Mod (The Jam), Ska Punk (Operation Ivy, Mighty Mighty Bosstones), etwas dirty Reggae Calypso, infektiösen New Wave, Blues, Old School Hip Hop und Country.

Saint Alvia, live

Saint Alvia, live

Als Hommage an Ernest Alvia “Smokey” Smith, den kandischen Kriegshelden aus dem zweiten Weltkrieg, benannt, steht der Eroberung europäischer Bühnen nun nichts mehr im Wege. Veteranen im Sinne von alt und verbraucht – Niemals! Veteranen im Sinne von Erfahrung, Selbstverständnis, Ehrlichkeit und Herzblut – JA!

Seitdem sie 2006 via Myspace ein paar Demo Tracks hochgeladen haben, war es nur noch eine Frage der Zeit bis Stomp Records, das Aushängeschild für Punk und Ska in Kanada, angeklopft hat. Nach ein Paar Bierchen war dann der Deal in der Tasche. Das Album wurde von Justin Koop produziert (Silverstein, Grade, The Reason) und kommt (mit einjähriger Verspätung) nun endlich via Gunner Records im April nach Europa. Für den Herbst 2009 planen Saint Alvia auch endlich auf umfangreiche Europatour und werden dort mit Sicherheit für eine riesige Party sorgen. Vinyl Sammel Nerds aufgepasst: Die gelbe Erstpressung der LP-Version ist auf 500 Stück limitiert.

Brandon Bliss of Saint Alvia

Brandon Bliss of Saint Alvia

Points of Interest:

Press:

…refreshingly non-punk, self-titled release of the Saint Alvia Cartel, which is bubbling with pop/ska/punk crossover appeal, all with a re-imagining that is totally fresh…. TSAC are fearless in their toying with punk and pop tropes, combining danceable roots aesthetics with Pabst Blue Ribbon-gruff vocals.

4 out of 5, Alternative Press

Band:

Greg Taylor: Vocals / Guitar
Rob Pasalic: Vocals / Guitar
Ben Rispin: Vocals
Matt Richmond: Drums / Vocals
Greg Fisher: Bass / Vocals
Brandon Bliss: Organ / Piano / Vocals

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